Was mich 2025 am meisten weitergebracht hat? Zwei Worte.
Pattern Break. Muster brechen.
Klingt simpel. Ist es auch. Aber die wenigsten machen es. Ich schaue mir seit Jahren an, warum manche im Marketing sichtbar werden – und andere in der Masse verschwinden. Die Antwort ist fast immer dieselbe.
Das Problem: Alle machen das Gleiche
Die meisten stecken im Marketing fest. Es liegt nicht an mangelnder Mühe oder fehlendem Talent. Sondern weil sie das machen, was alle machen:
- Guru-Schablonen kopieren.
- Aussehen wie alle anderen.
- Klingen wie alle anderen.
- Die gleichen Worte benutzen wie alle anderen.
„Mach es wie ich, dann funktioniert es auch bei dir.“ steht in jeder zweiten Anzeige des nächsten Marketing-Coaches.
Das ist der größte Irrtum.
Wenn du machst, was alle machen, bekommst du, was alle bekommen: Durchschnitt. Austauschbarkeit. Das Gefühl, in einem Meer von Gleichförmigkeit unterzugehen.
Und dann wundern sich Leute, warum niemand auf ihre Posts reagiert. Warum die Anfragen ausbleiben. Warum sie „alles richtig machen“ – und trotzdem nicht vorankommen.
Mein Jahr des Pattern Break
Ich hab’s 2025 bewusst anders gemacht. An 3 Stellen.
1. Optisch anders. Schwarz und Magenta. Kein Blau. Kein Grau. Kein „professionell neutral“.
Als ich damit angefangen habe, haben mich einige gefragt: „Ist das nicht zu laut? Zu auffällig?“ Genau das war der Punkt.
In einem Feed voller blauer LinkedIn-Ästhetik sticht Magenta raus. Das bleibt in Erinnerung. Menschen scrollen, sehen die Farbe und wissen: Das ist René.
Branding ist kein Zufall. Es ist eine Entscheidung.
2. Format anders. 365 Tage Newsletter. Jeden Tag eine Mail.
„Will doch eh keiner lesen.“ „E-Mail ist tot.“ „Das nervt die Leute nur.“
Das haben mir so viele gesagt. Manche davon meinten es sogar gut. Ich hab’s trotzdem gemacht.
Das Ergebnis? Täglich Dankes-Nachrichten von Lesern. Echte Fanbriefe. Menschen, die schreiben, dass meine Mail ihr Morgenritual geworden ist. Die sagen, dass sie endlich verstehen, worauf es wirklich ankommt.
Und das Beste: Reihenweise Top-Kunden kamen über den Newsletter. Nicht über Kaltakquise. Nicht über Ads. Über tägliche Mails, die „keiner lesen will“.
Diese Kunden haben drei Dinge gemeinsam: Sie entscheiden schnell. Sie setzen stark um. Sie ziehen mit.
Das kommt nicht von ungefähr. Wer jeden Tag etwas von dir liest, baut Vertrauen auf. Wer Vertrauen hat, entscheidet schneller.
3. Anderer Sprachstil. Klartext. Heilige Kühe schlachten – ohne rumzupöbeln. Mit einer Prise Humor, denn ein bisschen Spaß muss sein.
Kein Lehrbuch-Sprech. Kein „Bring dein Business aufs nächste Level“. Kein Verstecken hinter Weisheiten aus dem Abreißkalender.
Ich schreibe, wie ich rede. Direkt. Manchmal unbequem. Aber immer mit dem Ziel, dass am Ende etwas hängen bleibt.
Das gefällt nicht jedem. Muss es auch nicht. Aber die, denen es gefällt, bleiben. Und das sind genau die Richtigen.
Was Pattern Break wirklich bedeutet
Pattern Break heißt nicht, alles anders zu machen. Es heißt nicht, krampfhaft gegen den Strom zu schwimmen, nur um aufzufallen.
Es heißt: bewusst entscheiden, wann du aus der Reihe tanzt. Und dann dabei bleiben.
Auch wenn’s erstmal komisch aussieht. Auch wenn andere den Kopf schütteln. Auch wenn die Ergebnisse nicht sofort kommen.
Die meisten geben nach 2 Wochen auf. „Hat nicht funktioniert.“ Nein. Du hast nicht lange genug durchgehalten.
Muster brechen ist kein Sprint. Es ist eine Entscheidung, die du jeden Tag neu triffst.
Die Frage zum Jahresende
Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme:
- Wo hast du dieses Jahr ein Muster gebrochen?
- Wo hast du etwas gemacht, das sich erstmal falsch angefühlt hat – aber richtig war?
Wo bleibt bei dir Umsatz liegen?
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